Lösungen
Anwendungsbeispiel
Kommunaler Klimaschutz und Klimaanpassung mit digitaler Bürgerbeteiligung
Kommunaler Klimaschutz und Klimaanpassung wirken vor Ort besser, wenn lokales Erfahrungswissen der Bürger:innen einfließt. CrowdInsights erfasst dieses Wissen strukturiert und macht es für Ihre Klimaplanung nutzbar.

Was ist kommunaler Klimaschutz?
Kommunaler Klimaschutz umfasst alle Maßnahmen, mit denen Städte und Gemeinden Treibhausgasemissionen reduzieren und sich gleichzeitig auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten. Beides gehört zusammen: Klimaschutz zielt auf die Ursachen (z.B. Energieversorgung, Verkehr, Gebäude), Klimaanpassung auf die Folgen (z.B. Hitze, Starkregen, Wasserknappheit).
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Wo Bürgerbeteiligung im Klimaschutz konkret hilft
Nicht jedes Klimaproblem ist aus der Verwaltungsperspektive sichtbar. Bürger:innen
kennen die Orte, an denen Hitze, Überflutung oder fehlende Beschattung konkret spürbar sind. Vier Bereiche, in denen strukturierte Beteiligung Klimaplanung verbessert:
Hitzeinseln und Problemorte identifizieren
Wo sammelt sich Hitze? Welche Wege sind im Sommer unzumutbar? Interaktive Karten ermöglichen es Bürger:innen, konkrete Orte zu markieren. Diese räumlichen Hinweise fließen direkt in Hitzeaktionspläne und Entsiegelungskonzepte ein.
Maßnahmen priorisieren
Trinkwasserbrunnen, Baumpflanzungen, Verschattung, Begrünungsdächer: Kommunen müssen priorisieren. Umfragen und Abstimmungen zeigen, welche Maßnahmen die Bevölkerung als dringlich erlebt — und geben der Politik eine belastbare Grundlage.
Akzeptanz für Veränderungen schaffen
Klimamaßnahmen verändern den Alltag — Parkflächen werden entsiegelt, Straßen begrünt, Energieinfrastruktur gebaut. Wer früh einbezogen wird, versteht den Hintergrund. Das reduziert Widerstand, der sonst erst bei der Umsetzung sichtbar wird.
Lokales Wissen zur Klimafolgenanpassung erfassen
Wo tritt bei Starkregen Wasser in Keller ein? Wo fehlen schattige Sitzgelegenheiten für ältere Menschen? Dieses Wissen ist hyper-lokal und entsteht nicht in Gutachten. Digitale Beteiligungsformate machen es systematisch erfassbar.
Passende Beteiligungsformate
CrowdInsights bietet verschiedene Beteiligungsformate, die sich beliebig kombinieren lassen. Für kommunalen Klimaschutz eignen sich beispielsweise diese drei, um unterschiedliche Arten von Wissen strukturiert zu erfassen:
Alle Beteiligungsformate von CrowdInsights im Überblick
Kartenformat
Bürger:innen markieren Hitzeinseln, Überflutungsorte und fehlende Schattenflächen direkt auf der Karte.
Umfrage
Maßnahmen nach wahrgenommener Dringlichkeit gewichten lassen, bevor die Kommune priorisiert.
Ideen sammeln
Klimaschutzideen einsammeln, öffentlich kommentieren und Ergebnisse transparent rückmelden.
Beispiel aus der Praxis
95 % Zustimmung: Bürger-Klimapark in Lohne
Die Stadt Lohne (Niedersachsen) hat ihren Bürger-Klimapark von Anfang an mit den Einwohnenden entwickelt. Über ein digitales Beteiligungsportal und analoge Kanäle gingen über 120 Vorschläge ein, aus denen 16 konkrete Handlungsempfehlungen entstanden. Die Ergebnisse wurden öffentlich rückgemeldet und begründet. Endergebnis: 95 % Zustimmung in der Bevölkerung.
Häufige Fragen und ihre Antworten
Was ist ein kommunales Klimaschutzkonzept?
Was ist der Unterschied zwischen Klimaschutz und Klimaanpassung?
Welche Themen eignen sich für Bürgerbeteiligung im kommunalen Klimaschutz?
Wie kann Bürgerbeteiligung einen Hitzeaktionsplan verbessern?
Ist Bürgerbeteiligung bei Klimaschutzkonzepten rechtlich vorgeschrieben?
Wie lange dauert es, ein Beteiligungsverfahren für ein Klimaschutzprojekt aufzusetzen?
Alle FAQs ansehen
Wie sieht Klimabeteiligung in Ihrer Kommune aus?
30 Minuten, unverbindlich, konkret auf Ihr Vorhaben bezogen.

Ansprechpersonen:
Nadine Wunderer, Lukas Wolf.



