Lösungen
Anwendungsbeispiel
Mobilitätskonzepte mit digitaler Beteiligung entwickeln
Ob unsichere Schulwege, fehlende Radverbindungen oder Verbesserungen im ÖPNV: Bürger:innen kennen die Mobilität vor Ort aus ihrem Alltag. Mit digitaler Beteiligung erfassen Sie dieses Wissen strukturiert und ortsbezogen. So schaffen Sie eine fundierte Grundlage für kommunale Mobilitätskonzepte, die konkrete Bedarfe berücksichtigen.

Was ist ein kommunales Mobilitätskonzept?
Ein kommunales Mobilitätskonzept legt fest, wie Menschen und Güter innerhalb einer Stadt oder Gemeinde künftig sicher und zuverlässig unterwegs sein sollen. Es verbindet Fußverkehr, Radverkehr, öffentlichen Nahverkehr und motorisierten Verkehr in einer gemeinsamen Planung.
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Wo Bürgerbeteiligung im Klimaschutz konkret hilft
Nicht jedes Klimaproblem ist aus der Verwaltungsperspektive sichtbar. Bürger:innen
kennen die Orte, an denen Hitze, Überflutung oder fehlende Beschattung konkret spürbar sind. Vier Bereiche, in denen strukturierte Beteiligung Klimaplanung verbessert:
Gefahrenstellen und unsichere Wege erkennen
Wo fehlen sichere Querungen? Welche Kreuzungen sind unübersichtlich? Wo entstehen Konflikte zwischen Fußverkehr, Radverkehr und motorisiertem Verkehr? Bürger:innen markieren problematische Orte direkt auf einer interaktiven Karte. So erhält die kommunale Verkehrsplanung konkrete Hinweise für sichere Schulwege und bessere Verkehrsführungen.
Mobilitätsbedarfe und fehlende Verbindungen erfassen
Wo fehlen Radwege, Haltestellen oder direkte Verbindungen? Welche Strecken werden regelmäßig genutzt? Umfragen und Kartenbeteiligungen zeigen, welche Mobilitätsangebote vor Ort benötigt werden. Diese Erkenntnisse unterstützen Kommunen dabei, Mobilitätskonzepte bedarfsgerecht auszurichten.
Varianten und Maßnahmen bewerten
Neue Verkehrsführungen, Radverbindungen oder Änderungen im öffentlichen Nahverkehr betreffen viele Menschen. Digitale Beteiligung ermöglicht es, Planungsvarianten frühzeitig vorzustellen und Rückmeldungen strukturiert auszuwerten. So lassen sich Auswirkungen besser einschätzen und Entscheidungen nachvollziehbar vorbereiten.
Erfahrungswissen in die Verkehrsplanung einbinden
Verkehrszählungen zeigen Verkehrsströme, erfassen aber nicht jede Alltagserfahrung. Bürger:innen wissen, wo Anschlüsse nicht funktionieren, Wege schlecht zugänglich sind oder Verkehrsangebote nicht zum tatsächlichen Bedarf passen. Dieses lokale Wissen ergänzt die fachliche Mobilitätsplanung und verbessert die Datengrundlage.
Passende Beteiligungsformate für Mobilitätskonzepte
CrowdInsights bietet verschiedene digitale Beteiligungsformate, die sich flexibel kombinieren lassen. Für kommunale Mobilitätsplanung eignen sich besonders diese Formate, um ortsbezogene Hinweise, konkrete Bedarfe und Bewertungen strukturiert zu erfassen.
Alle Beteiligungsformate von CrowdInsights im Überblick
Kartenbeteiligung
Bürger:innen markieren Gefahrenstellen, fehlende Querungen, gewünschte Radverbindungen oder problematische Haltestellen direkt auf einer interaktiven Karte. So erhält die Verkehrsplanung präzise ortsbezogene Hinweise.
Umfragen
Mit Umfragen erfassen Sie Mobilitätsbedarfe, bewerten Planungsvarianten und prüfen, welche Maßnahmen bei Bürger:innen Priorität haben.
Ideen sammeln
Bürger:innen bringen Vorschläge für sichere Schulwege, bessere Radverbindungen, neue Haltestellen oder attraktivere Fußwege ein. Beiträge können öffentlich kommentiert und transparent ausgewertet werden.
Beispiel aus der Praxis
Klimafreundliche Mobilität in der Metropolregion Rhein-Neckar
Die Metropolregion Rhein-Neckar beteiligte Bürger:innen an der Entwicklung einer klimafreundlichen Mobilitätsstrategie. Über die digitale Beteiligungsplattform gingen 165 Beiträge von 55 Mitwirkenden zu Radverkehr, öffentlichem Nahverkehr und emissionsfreien Fahrzeugen ein. Die Rückmeldungen wurden strukturiert ausgewertet und dienten als Grundlage für die weitere Mobilitätsplanung.
Häufige Fragen und ihre Antworten
Was ist ein kommunales Mobilitätskonzept?
Wie unterstützt digitale Bürgerbeteiligung die Mobilitätsplanung?
Welche Beteiligungsformate eignen sich für Mobilitätskonzepte?
Welche Themen können Bürger:innen in der Mobilitätsplanung einbringen?
Wie werden die Ergebnisse der digitalen Beteiligung für die Verkehrsplanung genutzt?
Wann sollte die Bürgerbeteiligung für ein Mobilitätskonzept beginnen?
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Nutzen Sie das Wissen der Bürger:innen in Ihrer Mobilitätsplanung?
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Ansprechpersonen:
Nadine Wunderer, Lukas Wolf.



