Metropolregion Rhein-Neckar

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Eine Plattform für die ganze Region

Metropolregion Rhein-Neckar setzt auf digitale Bürgerbeteiligung über Kommunengrenzen hinweg

Der Verband Region Rhein-Neckar koordiniert Regionalplanung und Regionalentwicklung für die Metropolregion Rhein-Neckar über drei Bundesländer hinweg. Seit 2023 nutzt er CrowdInsights unter „Nachhaltig im Dialog“, um Bürgerinnen und Bürger online in Themen wie den demografischen Wandel oder die Freiraumplanung einzubinden. Der Fall zeigt, wie eine zentrale Online-Beteiligung eine große, mehrere Landkreise und Kommunen umfassende Region zusammenbringt.

Beteiligung ohne festen Kanal

Formelle Bürgerbeteiligung hat in der Metropolregion Rhein-Neckar eine lange Tradition und läuft bis heute schriftlich ab: Vorhaben werden in der Zeitung veröffentlicht, Stellungnahmen kommen per Brief oder E-Mail zurück.

Informelle Beteiligung hingegen – etwa zu Themen wie Mobilität oder Regionalentwicklung – fand vor der Zusammenarbeit mit CrowdInsights deutlich seltener statt. Wenn sie stattfand, kamen Rückmeldungen unstrukturiert per E-Mail an, die im Nachgang mühsam sortiert werden mussten.

"Wenn wir informelle Beteiligung gemacht haben, dann über E-Mails, die wir im Nachgang manuell aussortieren mussten – das war ein riesen Prozess hinterher."

Patrick Schütz

Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Regionalmanagement

Relevanter wurde das Thema Online-Beteiligung während der Corona-Pandemie. Im Rahmen des vom Bundesinnenministerium geförderten Projekts „Open Government Labor Rhein-Neckar“ war ursprünglich eine Beteiligung vorgesehen, die coronabedingt nicht wie geplant stattfinden konnte. Der Verband suchte daraufhin nach einem alternativen digitalen Weg der Beteiligung und wurde bei CrowdInsights fündig.

Aus einer ersten gemeinsamen Beteiligung zum Thema Nachhaltigkeit entschieden sich die Institutionen der Metropolregion anschließend, eine gemeinsame Beteiligungsplattform auszuschreiben. CrowdInsights gewann das Vergabeverfahren; die Zusammenarbeit startete 2023.

 

Regionale Beteiligung auf einer gemeinsamen Plattform

Die Metropolregion Rhein-Neckar nutzt CrowdInsights bereits seit einigen Jahren, zunächst in einer früheren Version, seit Anfang 2026 in der aktuellen. Was sich durch die Zusammenarbeit vor allem verändert hat: Beteiligung funktioniert jetzt für die ganze Metropolregion, statt für jede Kommune einzeln aufgesetzt zu werden, und bringt so die Region zusammen.

"Wir wollen die Beteiligung nicht auf einzelne Kommunen beschränken, während andere sie nicht nutzen, sonst entsteht ein großer Flickenteppich."

Patrick Schütz

Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Regionalmanagement

Statt für jedes Vorhaben eine eigene, kommunale Lösung zu suchen, laufen Beiträge aus der gesamten Region an einer Stelle zusammen, strukturiert statt verstreut in einzelnen Postfächern.

Auch die Art, wie Menschen ihre Meinung einbringen können, hat sich mit der Zeit weiterentwickelt und bietet heute deutlich mehr Vielfalt als früher.

"Jetzt haben wir deutlich mehr Möglichkeiten, von Pins auf der Karte bis zu weiteren Formaten, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihre Meinung und Ideen einbringen können."

Patrick Schütz

Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Regionalmanagement

Mithilfe der CrowdInsights-Plattform gab es bereits mehrere Beteiligungsprojekte, darunter die Beteiligung zur Regionalstrategie Demografischer Wandel (2025) sowie aktuell das Projekt „Deine Landschaft. Deine Perspektive. Rhein-Neckar gestalten“ zu den zehn großen Landschaftsräumen der Region, den sogenannten „Prächtigen 10“. Bei Letzterem erhofft sich der Verband vor allem Hinweise auf Orte, die bislang wenig bekannt oder dokumentiert sind: Lieblingsplätze, Wanderrouten oder Naherholungsangebote, die weder in Kartenmaterial noch in touristischen Flyern auftauchen. Genau solche Rückmeldungen, die man ohne eine offene digitale Beteiligung kaum erhält, sind für den Verband der eigentliche Gewinn.

Beteiligung ohne festen Kanal

Formelle Bürgerbeteiligung hat in der Metropolregion Rhein-Neckar eine lange Tradition und läuft bis heute schriftlich ab: Vorhaben werden in der Zeitung veröffentlicht, Stellungnahmen kommen per Brief oder E-Mail zurück.

Informelle Beteiligung hingegen – etwa zu Themen wie Mobilität oder Regionalentwicklung – fand vor der Zusammenarbeit mit CrowdInsights deutlich seltener statt. Wenn sie stattfand, kamen Rückmeldungen unstrukturiert per E-Mail an, die im Nachgang mühsam sortiert werden mussten.

"Wenn wir informelle Beteiligung gemacht haben, dann über E-Mails, die wir im Nachgang manuell aussortieren mussten – das war ein riesen Prozess hinterher."

Patrick Schütz

Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Regionalmanagement

Relevanter wurde das Thema Online-Beteiligung während der Corona-Pandemie. Im Rahmen des vom Bundesinnenministerium geförderten Projekts „Open Government Labor Rhein-Neckar“ war ursprünglich eine Beteiligung vorgesehen, die coronabedingt nicht wie geplant stattfinden konnte. Der Verband suchte daraufhin nach einem alternativen digitalen Weg der Beteiligung und wurde bei CrowdInsights fündig.

Aus einer ersten gemeinsamen Beteiligung zum Thema Nachhaltigkeit entschieden sich die Institutionen der Metropolregion anschließend, eine gemeinsame Beteiligungsplattform auszuschreiben. CrowdInsights gewann das Vergabeverfahren; die Zusammenarbeit startete 2023.

 

150 Beiträge, die in die Strategie einflossen

Für die Fortschreibung der Regionalstrategie Demografischer Wandel kombinierte der Verband zwei analoge Workshops mit einer Online-Beteiligung über die CrowdInsights-Plattform. Insgesamt kamen dabei über 150 Beiträge zusammen. Ein Teil der online eingebrachten Vorschläge floss konkret als Maßnahme in die fortgeschriebene Strategie ein.

"Dieser Mix aus analoger Metadiskussion auf Veranstaltungen und den vielen digitalen Maßnahmenvorschlägen war für die Strategieerstellung absolut Gold wert. Dahingehend wäre es aus unserer Sicht fatal gewesen, die digitale Beteiligung nicht zu haben, weil viele Maßnahmen sonst gar nicht erst aufgekommen wären."

Patrick Schütz

Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Regionalmanagement

Für das laufende Projekt zu den „Prächtigen 10" liegen noch keine abschließenden Ergebnisse vor. Der Verband plant, die digitale Beteiligung zunächst bis Jahresende 2026 laufen zu lassen und die eingehenden Beiträge anschließend auszuwerten. Die Ergebnisse fließen danach zusätzlich in das Regionalparkforum ein, ein analoges Anschlussformat mit Akteur:innen vor Ort, in dem die digital gesammelten Ideen gemeinsam weiterentwickelt werden. Ergänzt wird das durch einen Kreativwettbewerb für Projekte in den Landschaftsräumen.

Wie sich digitale und analoge Beteiligung sinnvoll ergänzen, zeigte sich jedoch bereits an der Regionalstrategie Demografischer Wandel: Die dort dokumentierten 150 Beiträge und die daraus entstandenen Maßnahmen sind im offiziellen Strategiepapier der Metropolregion nachzulesen.


Beteiligung ohne festen Kanal

Formelle Bürgerbeteiligung hat in der Metropolregion Rhein-Neckar eine lange Tradition und läuft bis heute schriftlich ab: Vorhaben werden in der Zeitung veröffentlicht, Stellungnahmen kommen per Brief oder E-Mail zurück.

Informelle Beteiligung hingegen – etwa zu Themen wie Mobilität oder Regionalentwicklung – fand vor der Zusammenarbeit mit CrowdInsights deutlich seltener statt. Wenn sie stattfand, kamen Rückmeldungen unstrukturiert per E-Mail an, die im Nachgang mühsam sortiert werden mussten.

"Wenn wir informelle Beteiligung gemacht haben, dann über E-Mails, die wir im Nachgang manuell aussortieren mussten – das war ein riesen Prozess hinterher."

Patrick Schütz

Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Regionalmanagement

Relevanter wurde das Thema Online-Beteiligung während der Corona-Pandemie. Im Rahmen des vom Bundesinnenministerium geförderten Projekts „Open Government Labor Rhein-Neckar“ war ursprünglich eine Beteiligung vorgesehen, die coronabedingt nicht wie geplant stattfinden konnte. Der Verband suchte daraufhin nach einem alternativen digitalen Weg der Beteiligung und wurde bei CrowdInsights fündig.

Aus einer ersten gemeinsamen Beteiligung zum Thema Nachhaltigkeit entschieden sich die Institutionen der Metropolregion anschließend, eine gemeinsame Beteiligungsplattform auszuschreiben. CrowdInsights gewann das Vergabeverfahren; die Zusammenarbeit startete 2023.

 

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Crowdinsights Ansprechpersonen

Ansprechpersonen:

Nadine Wunderer, Lukas Wolf.