Markt Weisendorf

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Bürgerbeteiligung digital und analog zusammendenken

Digitale Befragungen, Workshops und fachliche Begleitung für Wärmeplanung und IDEK

Markt Weisendorf befragt seine Bürgerschaft seit der Wärmeplanung online, mit CrowdInsights. Die Ergebnisse fließen direkt in Bürgerworkshops ein, aktuell beim integrierten digitalen Entwicklungskonzept (IDEK).

Bürgerbeteiligung ohne zentrale Plattform

Bürgerbeteiligung gab es in Markt Weisendorf schon vor CrowdInsights: klassische Veranstaltungen, Papierbefragungen, später PDF-Formulare und einzelne digitale Tools für Abstimmungen. Die verschiedenen Formate und digitalen Angebote lagen nicht auf einer gemeinsamen Plattform. Vor allem die Auswertung wurde dadurch zunehmend schwierig. Und weil Umfragen kein Tagesgeschäft der Verwaltung sind, fehlte oft das Wissen, wie man sie methodisch sauber aufsetzt.

"Wir haben gemerkt, dass die Auswertung häufig das Problem ist. Man hat viele verschiedene Zugänge, nicht alles auf einer Plattform, und das Know-how ist auch nicht vorhanden."

Eva Fröhlich

Geschäftsleitung Markt Weisendorf

Parallel dazu arbeitete die Gemeinde am Digitalen Zwilling. Der machte räumliche Zusammenhänge sichtbar, bot aber keinen Rückkanal für die Bürgerschaft. Auf CrowdInsights wurde Eva Fröhlich über Kontakte aus dem Umfeld des Digitalen Zwillings aufmerksam, lernte die Plattform zusätzlich auf einer Messe kennen und tauschte sich mit der Stadt Forchheim, damals bereits CrowdInsights-Kunde, über deren Erfahrungen mit der Beteiligungsplattform aus. „Dann haben wir gesagt: Komm, das probieren wir für uns. Es läuft gut und ich bin sehr froh“, so Fröhlich.

Erst die Wärmeplanung, dann das IDEK

Das erste gemeinsame Projekt war die Bürgerbeteiligung zur kommunalen Wärmeplanung. An der Befragung nahmen 39 Bürger:innen teil, deutlich weniger als erwartet. Der Grund lag vermutlich im Thema selbst: In Markt Weisendorf, einer Marktgemeinde mit 14 Ortsteilen, heizen viele Haushalte mit Holz aus dem eigenen Wald, einem im Gemeindegebiet nach wie vor wichtigen, nachwachsenden Brennstoff. Entsprechend beteiligten sich vor allem Hauseigentümer:innen aus dem Kernort, für den Rest der Bevölkerung war der unmittelbare Handlungsdruck vermutlich geringer. Die Beteiligung blieb dadurch auf eine kleinere, aber inhaltlich betroffene Gruppe konzentriert. Ein großer Vorteil der digitalen Beteiligung zeigte sich trotzdem sofort.

"Ein großer Vorteil einer digitalen Beteiligungsplattform ist, dass sich Bürgerinnen und Bürger genau dann beteiligen können, wann es in ihren Alltag passt. Ich glaube, dass ohne Zeitdruck auch die Qualität der Antworten besser wird."

Eva Fröhlich

Geschäftsleitung Markt Weisendorf

Für das IDEK, das breitere Themen des täglichen Lebens abdeckt, plante Markt Weisendorf mit den Erfahrungen aus der Wärmeplanung von Anfang an anders: mehr Vorlauf, ein längerer Befragungszeitraum, und die Online-Befragung eng mit Bürgerworkshops verzahnt. Ergebnisse aus den digitalen Befragungen fließen seither in die Workshops ein, Themen aus den Workshops wieder zurück in neue Online-Befragungen. Mittlerweile läuft bereits die dritte IDEK-Befragung mit CrowdInsights. An der Online-Befragung vom 21. April bis 20. Mai 2026 beteiligten sich 258 Personen.

Bürgerbeteiligung ohne zentrale Plattform

Bürgerbeteiligung gab es in Markt Weisendorf schon vor CrowdInsights: klassische Veranstaltungen, Papierbefragungen, später PDF-Formulare und einzelne digitale Tools für Abstimmungen. Die verschiedenen Formate und digitalen Angebote lagen nicht auf einer gemeinsamen Plattform. Vor allem die Auswertung wurde dadurch zunehmend schwierig. Und weil Umfragen kein Tagesgeschäft der Verwaltung sind, fehlte oft das Wissen, wie man sie methodisch sauber aufsetzt.

"Wir haben gemerkt, dass die Auswertung häufig das Problem ist. Man hat viele verschiedene Zugänge, nicht alles auf einer Plattform, und das Know-how ist auch nicht vorhanden."

Eva Fröhlich

Geschäftsleitung Markt Weisendorf

Parallel dazu arbeitete die Gemeinde am Digitalen Zwilling. Der machte räumliche Zusammenhänge sichtbar, bot aber keinen Rückkanal für die Bürgerschaft. Auf CrowdInsights wurde Eva Fröhlich über Kontakte aus dem Umfeld des Digitalen Zwillings aufmerksam, lernte die Plattform zusätzlich auf einer Messe kennen und tauschte sich mit der Stadt Forchheim, damals bereits CrowdInsights-Kunde, über deren Erfahrungen mit der Beteiligungsplattform aus. „Dann haben wir gesagt: Komm, das probieren wir für uns. Es läuft gut und ich bin sehr froh“, so Fröhlich.

Was Markt Weisendorf aus drei Befragungen gelernt hat

Aus den Projekten zieht Markt Weisendorf zwei zentrale Lehren. Die erste betrifft die Formulierung von Fragen. Eine Antwort aus einer IDEK-Befragung zeigte, wie schnell Interpretationsspielraum entsteht: Der Wunsch nach einem „Bunker“ wurde sowohl als Katastrophenschutz, als auch als Vorratshaltung oder als Hitzeschutz gelesen, drei völlig unterschiedliche Maßnahmen. Ein anschließender Bürgerworkshop brachte noch weitere Lesarten hervor, ohne die Frage endgültig zu klären.

"Fragestellungen formulieren ist nicht unser tägliches Doing, deshalb stellt man schnell die falschen Fragen oder fragt zum falschen Zeitpunkt. Genau die Erfahrung, die uns gefehlt hat, hat das Team von CrowdInsights."

Eva Fröhlich

Geschäftsleitung Markt Weisendorf

Die zweite Erkenntnis betrifft den Beteiligungsprozess selbst: Menschen nehmen unterschiedlich teil, und ein einzelner Kanal reicht nicht. Fröhlich ist überzeugt: „Manche Menschen erreicht man nur analog, andere möchten zeitunabhängig antworten und vielleicht auch anonym teilnehmen. Diese verschiedenen Kanäle sollten Angeboten werden, wenn Beteiligung wirklich für alle zugänglich sein soll. Ein Kanal allein funktioniert aus meiner Sicht nicht.“

Als nächstes Projekt steht die Neugestaltung des Marktplatzes an. Geplant ist, zunächst digital abzufragen, was sich die Bürgerschaft für den Platz wünscht, und die Ergebnisse anschließend in einem Workshop zu bewerten: was bereits vorhanden ist, was kurz- oder mittelfristig umsetzbar ist und was nicht realisierbar ist. Ausprobieren möchte Eva Fröhlich außerdem die neuen Standortfunktionen von CrowdInsights, kombiniert mit dem Digitalen Zwilling, etwa um Schäden oder Mängel direkt verortet zu melden.

Langfristig will sie Beteiligung noch früher in kommunale Vorhaben einbinden, etwa bei Bauprojekten oder Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung.

"Wenn Bürger:innen frühzeitig eingebunden werden, können Konflikte erkannt werden, bevor viel Zeit und Geld in eine Planung geflossen ist. Oft reichen kleine Anpassungen, damit ein Projekt funktioniert und akzeptiert wird."

Eva Fröhlich

Geschäftsleitung Markt Weisendorf

Bürgerbeteiligung ohne zentrale Plattform

Bürgerbeteiligung gab es in Markt Weisendorf schon vor CrowdInsights: klassische Veranstaltungen, Papierbefragungen, später PDF-Formulare und einzelne digitale Tools für Abstimmungen. Die verschiedenen Formate und digitalen Angebote lagen nicht auf einer gemeinsamen Plattform. Vor allem die Auswertung wurde dadurch zunehmend schwierig. Und weil Umfragen kein Tagesgeschäft der Verwaltung sind, fehlte oft das Wissen, wie man sie methodisch sauber aufsetzt.

"Wir haben gemerkt, dass die Auswertung häufig das Problem ist. Man hat viele verschiedene Zugänge, nicht alles auf einer Plattform, und das Know-how ist auch nicht vorhanden."

Eva Fröhlich

Geschäftsleitung Markt Weisendorf

Parallel dazu arbeitete die Gemeinde am Digitalen Zwilling. Der machte räumliche Zusammenhänge sichtbar, bot aber keinen Rückkanal für die Bürgerschaft. Auf CrowdInsights wurde Eva Fröhlich über Kontakte aus dem Umfeld des Digitalen Zwillings aufmerksam, lernte die Plattform zusätzlich auf einer Messe kennen und tauschte sich mit der Stadt Forchheim, damals bereits CrowdInsights-Kunde, über deren Erfahrungen mit der Beteiligungsplattform aus. „Dann haben wir gesagt: Komm, das probieren wir für uns. Es läuft gut und ich bin sehr froh“, so Fröhlich.

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Crowdinsights Ansprechpersonen

Ansprechpersonen:

Nadine Wunderer, Lukas Wolf.