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Fragedesign: Vom Konkreten zum Allgemeinen
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Fragedesign: Vom Konkreten zum Allgemeinen
Mit dem richtigen Fragedesign zu konkreten Antworten und kreativen Lösungen gelangen.
Mit dem richtigen Fragedesign zu konkreten Antworten und kreativen Lösungen gelangen.

Fragedesign ist ein Thema, das uns fortwährend beschäftigt. Oft stellen wir auf der CrowdInsights-Plattform Fragen, die relativ weit ausholen: Wie könnte eine klimafreundliche Mobilität in meiner Stadt oder Region gestaltet sein? Oder: Was sollte eine Sportstrategie für unsere Kommune beinhalten? Diese Fragen stellen wir, um möglichst konkrete Antworten zu erhalten, in denen die Bürger und Bürgerinnen aus ihrem individuellen Umfeld berichten.
In einem Projekt, welches wir aktuell betreuen, geht es darum, wie eine kleine Kommune im ländlichen Raum auf den Bevölkerungsschwund reagieren kann. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie die Kommune sowohl für neue Bewohner:innen attraktiver werden könnte, aber auch, wie sie es schaffen könnte, die heutigen Bewohner:innen besser zu halten. Unterthemen sind die Beziehung des mittelalterlichen Stadtkernes zu den dörflichen Gemeinden im Umland sowie die Gestaltung von attraktivem Wohnraum für alle Generationen. Anstatt nun diese Fragen direkt anzugehen, in der Manier „Allgemeine Frage mit dem Ziel konkreter Antworten“, fiel die Wahl auf eine ganz andere Option. Anstelle der Richtung allgemein-konkret wurde der umgekehrte Weg vom Konkreten zum Allgemeinen gewählt.
Die Frage lautet:
Wie sollen wir zukünftig das Areal und das Gebäude der heutigen Freiwilligen Feuerwehr nutzen?
Zum Hintergrund: Gebäude und Areal der Feuerwehr stehen deshalb zur Diskussion, weil die Feuerwehr in naher Zukunft re-organisiert, sprich verschlankt werden muss. Im Zuge der Verschlankung soll auch der aktuelle Standpunkt aufgegeben werden. Die Pointe der gewählten Fragestellung liegt nun in der erklärten Intention des Entscheiders: Aus den Antworten und Ideen sollen nicht nur Anregungen für die Gestaltung des Feuerwehrareals gewonnen werden, sondern darüber hinaus auch Vorschläge entwickelt werden, welche weitergehenden Projekte und Einrichtungen sich die Bürger:innen für ihre Stadt wünschen. Das konkrete Beispiel dient hier als Projektionsfläche für allgemeinere Wünsche und innovative Ideen, die auf dem bald zur Neunutzung freiwerdenden Gelände der Feuerwehr umgesetzt werden können – aber auch ganz woanders.
Vom Fragedesign her zeigt der Ansatz, wie wichtig es ist, Frage und Entscheidung von Anfang an zusammen zu denken. Der eingeräumte Entscheidungsspielraum (hier: die Bereitschaft, auch über die Feuerwehrsgelände-Gestaltung hinaus gehende Projekte ins Auge zu fassen) definiert den Horizont, vor welchem Antworten auf die Beteiligungsfrage von Wert sein können.
Fragedesign ist ein Thema, das uns fortwährend beschäftigt. Oft stellen wir auf der CrowdInsights-Plattform Fragen, die relativ weit ausholen: Wie könnte eine klimafreundliche Mobilität in meiner Stadt oder Region gestaltet sein? Oder: Was sollte eine Sportstrategie für unsere Kommune beinhalten? Diese Fragen stellen wir, um möglichst konkrete Antworten zu erhalten, in denen die Bürger und Bürgerinnen aus ihrem individuellen Umfeld berichten.
In einem Projekt, welches wir aktuell betreuen, geht es darum, wie eine kleine Kommune im ländlichen Raum auf den Bevölkerungsschwund reagieren kann. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie die Kommune sowohl für neue Bewohner:innen attraktiver werden könnte, aber auch, wie sie es schaffen könnte, die heutigen Bewohner:innen besser zu halten. Unterthemen sind die Beziehung des mittelalterlichen Stadtkernes zu den dörflichen Gemeinden im Umland sowie die Gestaltung von attraktivem Wohnraum für alle Generationen. Anstatt nun diese Fragen direkt anzugehen, in der Manier „Allgemeine Frage mit dem Ziel konkreter Antworten“, fiel die Wahl auf eine ganz andere Option. Anstelle der Richtung allgemein-konkret wurde der umgekehrte Weg vom Konkreten zum Allgemeinen gewählt.
Die Frage lautet:
Wie sollen wir zukünftig das Areal und das Gebäude der heutigen Freiwilligen Feuerwehr nutzen?
Zum Hintergrund: Gebäude und Areal der Feuerwehr stehen deshalb zur Diskussion, weil die Feuerwehr in naher Zukunft re-organisiert, sprich verschlankt werden muss. Im Zuge der Verschlankung soll auch der aktuelle Standpunkt aufgegeben werden. Die Pointe der gewählten Fragestellung liegt nun in der erklärten Intention des Entscheiders: Aus den Antworten und Ideen sollen nicht nur Anregungen für die Gestaltung des Feuerwehrareals gewonnen werden, sondern darüber hinaus auch Vorschläge entwickelt werden, welche weitergehenden Projekte und Einrichtungen sich die Bürger:innen für ihre Stadt wünschen. Das konkrete Beispiel dient hier als Projektionsfläche für allgemeinere Wünsche und innovative Ideen, die auf dem bald zur Neunutzung freiwerdenden Gelände der Feuerwehr umgesetzt werden können – aber auch ganz woanders.
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Ansprechpersonen:
Nadine Wunderer, Lukas Wolf.


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